nachdem ich scheinbar eine PV Anlage habe, die in Ihrer Leistung so schwankt, dass es die Loxone Wallbox lustig findet im teilweise unter 1 Min Takt (siehe anderer Beitrag für die Stoppuhr) zwischen 1 und 3 Phasen hin und herzuspringen, habe ich die Loxone Logik etwas ausgetrickst. Das klappt jetzt seit einigen Tagen völlig problemlos und mein Auto spammt mich nicht mehr mit ständigen Ladestarts und Stopps zu. Der Merker Links kommt vom Energiemanager mit der Ladevorgabe.
Die Funktionsweise ist relativ simpel und effektiv. So lange die Ladeleistung nicht 5 Minuten oberhalb von 3,7kW liegt, wird durch den Minx/Max Begrenzer die Ladeleitung auf 3,7kW gedeckelt (keine Phasenumschaltung durch die Wallbox) Sobald 3,7kW für mehr als 5 Minuten überschritten wird, wird die Ladeleitung auf minimum 4,2kW (sichere Umschaltung auf 3P) angehoben. Erst wenn mind. 5 Minuten die 3,7kW unterschritten sind springt es wieder auf die Deckelung 3,7kW zurück.
Die Ein-/Ausschaltverzögerung kann nach den eigenen Wünschen angepasst werden.
In meinem Fall fand ich den Energiemanager etwas zickig. Ich steuere lediglich die beiden Wallboxen darüber. Ständig wollte er trotz ausreichendem Akku den Ladevorgang unterbrechen. Ich habe spasseshalber mal den Hausverbrauch ohne Wallboxen berechnet und speise diesen als Offset ("O") in den Energiemanager ein. Wenn dann mal kurz Kaffeemaschine, Herd und Co anspringen, zieht er sich das aus dem Akku und der Ladevorgang wird fortgesetzt/nicht unterbrochen.
Gesamtverbauch-Wallbox1-Wallbox2(-manueller offset zum Spielen)="O" am Energiemanager.