ich habe bei mir mehrere Loxone 3-Phasen Modbus Energy Meter (200157) im Einsatz und kämpfe aktuell mit Kommunikationsproblemen über eine Modbus Extension. Vielleicht hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht: Setup
- Modbus Extension → RS485 → Energiezähler
- Verkabelung: Cat7a, verdrilltes Paar, Länge ca. 2,5 m, Abschlusswiderstand getestet (mit und ohne)
- Einstellungen Extension:
- Baudrate: 9600 oder 19200 (getestet)
- Parität: Even
- Stopbits: 1
- Timing: manuell, Pause 50 ms, Timeout 200 ms
- Ein Zähler (Slave-ID 106) funktioniert sofort:
- Register 28/29 (IO-Adresse 27) liefert plausible Werte (Gesamtenergie).
- Andere Zähler (Slave-ID 105, 104 usw., fast aufeinanderfolgende Seriennummern) antworten nicht:
- Im Loxone-Monitor meist „keine Antwort“.
- Sporadisch: „ungültige Länge empfangen“ oder „CRC Fehler“.
- Auffällig: Der funktionierende Zähler stammt aus einer anderen Produktionscharge als die „stummen“.
- A/B mehrfach getauscht → gleiches Verhalten
- Alle Baudraten/Parität-Kombinationen durchprobiert (9600/19200, Even/None, 1/2 Stopbits)
- Zähler stromlos gemacht, damit Autodetect greift
- Direkte Punkt-zu-Punkt-Verbindung nur mit einem Gerät → keine Änderung
- Unterschiedliche Firmwarestände (ältere Charge kann Autodetect, neuere evtl. fest auf 9600E1?)
- Adressänderung wird am Display angezeigt, aber nicht übernommen (Bug in Serie?)
- Mögliches Serienproblem mit RS485-Schnittstelle bei bestimmten Produktionsnummern
- Kennt jemand dieses Verhalten bei den Loxone 3-Phasen-Zählern?
- Gibt es bekannte Unterschiede zwischen Produktionschargen/Firmwareständen?
- Muss man bei den neueren Geräten explizit Baudrate/Parität anders konfigurieren?
- Oder deutet das auf defekte RS485-Schnittstellen hin?
Danke vorab für jede Rückmeldung!