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Intelligente Raumregelung - Schalthäufigkeit

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  • Intelligente Raumregelung - Schalthäufigkeit

    Hallo zusammen,

    Wir haben seit letzen Sommer unsere Wohnung mit Loxone ausgerüstet. Da wir keine Möglichkeit haben die bestehende Elektroheizung durch eine andere "Energiequelle" zu ersetzten, haben wir alle Räume mit Elektro-Speicherheizungen ausgerüstet. Die mit Rapsöl gefüllten Heizkörper speichern die Wärme, nach entsprechende Vorlaufzeit für 30 bis 40 Minuten. Weiters haben wir in Küche, Bad und WC eine elektrische Bodenheizung, die ebenfalls mit Loxone gesteuert wird.

    Gesteuert wird die Heizung mit dem Baustein "Intelligente Raumrelegung" und einzelnen Koppelrelais pro Heizkörper, alles schön säuberlich in den viel zu kleinen Verteiler mitte Wohnung verpackt.

    Mein Problem ist, dass vorallem in den kleineren Räumen die Heizung im Minutentakt ein und aus geschalten wird. Im WC sind es oft nur 30 Sekunden. Jedes mal begleitet von einen gut höhrbaren "Klack" im Verteiler.

    Beim WC habe ich jetzt die "Ths: Aufheizgeschwindigkeit in Minuten" überschrieben und auf drei Stunden gesetzt. Damit ist die Raumrelegung nicht mehr sonderlich intelligent, aber das Relais schaltet "nur" noch alle 3 bis 4 Minuten.

    Jeder Raum hat einen per 1-Wire verbundenen Temperatur Sensor mit einem Abfragezyklus von 360sec (6min).



    Hat irgendjemand eine Idee, wie ich die Dauer der Heizphasen sinnvoll erhöhen kann? Die exate Temperatur ist mir ersten Schritt relativ egal, ich möchte nur die Anzahl der "Klicks" reduzieren









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  • #2
    Ich vermute mal, dass Du da den Ausgang Q nicht ganz verstanden hast. Der Ausgang Q ist ein PWM Ausgang dieser wird je nach Energiebedarf (siehst Du am Wert AQ) immer wieder kurz angeschaltet wird. Je höher AQ desto kürzer die Aus-Zeit und länger die Ein-Zeit, je niedriger AQ desto länger die Aus-Zeit und kürzer die Ein-Zeit. Das Klackern ist also schon richtig. Über die Sinnhaftigkeit einer PWM-Steuerung über richtige Relais lässt sich streiten. Hier gehören eigentlich SSR's hin.

    Gruß Sven
    Miniserver; KNX; Vitogate; EnOcean (EnOceanPi); Loxone Air; Caldav-Kalenderanbindung; RaspberryPi und für keine Frickellösung zu schade :-)

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    • #3
      Ich würde das so machen, wie ich es bei meinen IR-Paneelen hab:
      Einen Schwellwertschslter mit Von und Voff auf 5, und den IRR-AQ-Ausgang daran.
      An den Schwellwertschalter hängst du deine Elektroheizung.

      Von und Voff kannst du noch optimieren, z.B. Voff = 7 und Von = 4, um die Hysterese zu verringern.

      Du kannst das ja mal in einem Raum ausprobieren.

      lg, Christian
      PN/PM: Ich bevorzuge die Beantwortung von Fragen in öffentlichen Threads, wo andere mithelfen und mitprofitieren können. Herzlichen Dank!

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      • #4
        svethi So kann man die Doku natürlich auch intpretieren. Ich dacht AQ liefert einen Wert zischen 0 und 10V und Q ist ein simpler Ein/Aus Ausgang.
        Daz die Doku: "Q.... Digitaler Ausgang für Ein/Aus – Ventile",

        Ich teste mal den Vorschlag von Christian, dass kling mit der Erklärung von A /AQ erstmal vernünftig.

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        • svethi
          svethi kommentierte
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          Ich weiß nicht wieso Du Dich immer mehr versuchst rauszuwinden.

          PWM ist noch immer digital-Ein/Aus-0/1-0/-1-false/true, wie immer Du es nennen magst. Da bringt Dich auch die Informatik nicht raus.

          Gruß Sven

        • Benjamin Jobst
          Benjamin Jobst kommentierte
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          Gleichzeitig denkt man in der Informatik allerdings relativ selten an PWM. Ganz abwegig ist der Gedankengang nicht.
          Hilft allerdings auch nichts. Ich finde, das vollständige selbst-lernen hat auch relativ schnell seine Grenzen, eine Einstellmöglichkeit, welche Heizung dran hängt wie bei der Automatikjalousie wäre hier in solchen Fällen hilfreich...

        • svethi
          svethi kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Das stimmt. Viele hier "missbrauchen" dann den Baustein und hängen Schwellwertschalter dran :-)

      • #5
        Der Vorschlag von Christian Fenzl mittels Schwellwertschalter an den Analogen IRR-AQ-Ausgang zu verdrahten ist die einzig funktionssichere Lösung. Mit den Parametereinstellungen ON/Off kann man das Schaltverhalten entsprechend beeinflussen. Was ich aber noch zwischen dem Schwellwertschalter und dem digitalen Hardwareausgang noch einfügen würde, wäre ein Zeitglied (Einschaltverzögert), der kurze „Überreaktionen“ des IRR unterbindet.
        Gruß Michael
        Haustechnik UG: 1 Miniserver, 2 Extensionen, 1 1-Wire, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
        ELT-Allgemein UG: 1 Miniserver, 1 Extension, 2 DI-Extensionen, 1 DMX-Extension, Notbedienebene Flurbereiche,
        Wohnung OG: 1 Miniserver, 7 Extensionen, 1 PWM-Dimmer, Notbedienebene,
        Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG)

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        • #6
          Die Steuerung läuft jetzt seit gestern abend mit Schwellwertschalter. Werde bei bedarf noch die Einschaltverzögerung einbauen, aktuell sieht das ganze aber sehr gut aus.

          Vielen Dank! Es ist wieder angenehm ruhig in der Wohnung

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          • #7
            Diese ominöse PWM ist auch einer der Gründe, weshalb ich mich bei unserer FBH-ERR für SSR-Heizungsaktoren über KNX entschieden habe bzw. eine eigene DC-Variante mit MOSFET angefangen habe, denn Relais sind da aus verschiedenen Gründen ungünstig...
            MfG Benny

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            • svethi
              svethi kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Bei den SSR muss man aber auch aufpassen. Hängst Du da nur ne kleine Last dran, muss dass das SSR auch können und zu beachten gilt hier auch, dass im "ausgeschalteten" Zustand Potential am Ausgang anliegt.

            • Benjamin Jobst
              Benjamin Jobst kommentierte
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              Ja, SSR haben auch gewisse Eigenheiten... aber den größten Teil erledigt bei mir der MDT AKH 0800 mit Triacs, die sind pflegeleicht =)
              Gespannt bin ich nur mal, ob meine Arduino-MOSFET-Lösung mit 24VDC funktioniert...

          • #8
            Ich habe auch erst die Ventile am Relais des Miniservers gehabt. Nun hab ih mir ein SSR-Board geholt und über einen Arduino mittels UDP (virtuelle Ausgänge) wird jetzt das PWM-Signal gesendet.
            Funktioniert recht gut.

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