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Co2 Sensor "Verschleiss"

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  • Co2 Sensor "Verschleiss"

    Hallo Gemeinde,

    habe einen Loxone Temperatur, Feuchte & CO2 Fühler 0-10V seit 2011 im Einsatz.
    Misst im Wohnzimmer.
    Da habe ich bei Co2 einen Grenzwert von 1600 ppm definiert um anzuzeigen, dass Lüften eine gute Idee wäre.
    Hat die letzten Jahre gut funktioniert, d.h. wenn viele Leute da waren, oder wir ein Raclett, ein Steak, etc. veranstalltet haben hat es angeschlagen.
    Jetzt ist es aber so, dass praktisch jeden Abend die Werte überschritten werden.
    Da sich unser Verhalten nicht geändert hat, würde ich darauf schließen, dass sich die Messwerte des Sensors verändert haben.

    "Altern" CO2 Sensoren und muss man die regelmäßig tauschen?

    Eventuell hat ja da jemand Erfahrung?

    Ciao macgee

    P.S. habe natürlich die Suchfunktion bemüht . Da kam aber nix raus, Bei googel kamen ein paar Meinungen dass die Sensoren Verschleißteile sind, allerdings im Zusammenhang mit Schornsteinfegern.





  • #2
    Das kommt auf den eingesetzten Sensor an.
    Aktuelle "gute" Sensoren haben quasi einen Algorithmus der die Alterung berücksichtigt. Somit halten sie bis zu >15 Jahre ohne Probleme.
    Aber nach 7 Jahren sollte er noch nicht defekt sein.
    Hast der Sensor eine Möglichkeit der Kalibrierung?

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    • #3
      Der Sensor von Loxone ist ein umgelabelter Sensor von E+E Elektronik. Im Shop von Loxone ist sogar noch die Innenansicht mit Herstellercode EE80-2CTF3/T04 abgebildet. Es gibt vom Hersteller den Nachfolger EE800, siehe http://downloads.epluse.com/fileadmi...latt_EE800.pdf wo der Hersteller ein Kalibrationsintervall von 5 Jahren angibt. Lt. Webseite kalibriert der Hersteller auch Sensoren, aber ob das für die über Loxone vertriebenen Sensoren möglich ist und ob sich das lohnt, das kann ich Dir nicht sagen. Ich würde mal die Messwerte statistisch erfassen und sehen, ob der Sensor noch richtig reagiert und beim Hersteller wg. der Kalibrierung nachfragen.

      Sparversion: Du könntest den Sensor per Loxone Software "kalibrieren", indem Du sehr kräftig lüftest und dann den Messwert abliest. Der Wert sollte bei ca. 400 ppm liegen, wobei der Grundwert je nach Standort und Tageszeit etwas schwankt und nicht überall gleich ist. Die Korrektur in der Loxone Config von 0V=0ppm und 10V=2000ppm kannst Du im analogen Eingang direkt anpassen. Mit nur einem Messpunkt kann man die Kurve (Steilheit und Parallelverschiebung) nur sehr bedingt korrigieren, aber um festzustellen, ob gelüftet werden muss, reicht das vielleicht aus.

      Ich verwende ebenfalls den o.a. Sensor, allerdings nicht als Loxone Modell, sondern mit E+E Logo. Den Sensor hatte ich gebraucht gekauft und er hat schon immer etwas zu hohe Werte angezeigt. Würde mich auch interessieren, ob sich eine Kalibrierung beim Hersteller lohnt.
      Miniserver v8.3.3.21, 2x Extension, 2x Relay Extension, 2x Dimmer Extension, DMX Extension, 1-Wire Extension, Gira KNX Tastsensor 3 Komfort, Gira KNX Präsenzmelder, Fenster- und Türkontakte, Loxone Regen- und Windsensor, Gira Dual Q Rauchmelder vernetzt mit 1x Relais-Modul
      Lüftung: Helios KWL EC 370W ET mit Modbus TCP
      Heizung: Stiebel Eltron WPF 5 cool (Sole-Wasser WP) mit ISG, FB-Heizung mit 18 Kreisen, Erdsonde

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      • #4
        Vielen Dank für die fundierten Antworten.
        Das war mir nich bewusst, dass Sensoren altern.
        Da das Signal zum Lüften eigentlich nur ein Gimmick ist, habe ich die Lösung ala Merkel gemacht und einfach den Grenzwert hoch gesetzt. Funktioniert wunderbar. Zumindest in meinem Wohnzimmer 🤪

        Ciao macgee


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