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Welche Photovoltaikanlage für mich am rentabelsten?

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  • #31
    je nach Hardware, sind 13500 realistisch für das Komplettangebot

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    • #32
      Um eine Anlage im kompletten Inselbetrieb zu fahren muss die Anlage auch "schwarzstartfähig" sein. Dafür benötigt man i.d.R. 2 Wechselrichter. Mit Komponenten der Firma Fronius lässt sich sowas gut realisieren. Hab das mal für einen Kunden berechnet. Eine 9KWp PV mit 10,5KWh Speicher bin ich da auf ca. 30.000 Euro gekommen.
      Aber nochmal zu den Speichern. Damit sich so ein Speicher finanziell eher lohnt, empfiehlt sich ein Hersteller der auch zusätzliche Energiedienste anbietet. Z.B. Senec mit der Cloud oder Sonnen mit der Sonnenflat. Damit kann man zusätzlich benötigten Strom sehr günstig beziehen.
      Hab beide Hersteller schon verbaut. Von dem neuen Modell von Senec würde ich eher abraten aber der Sonnen Speicher ist ein grundsolides Gerät.

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      • #33
        Hallo ETWA bist du Sonnenbotschafter :-)
        Du empfielst den Speicher von Sonnen.de, nur hat dieser in einem "unabhängigen" Test etwas weiter hinten abgeschnitten
        https://pvspeicher.htw-berlin.de/wp-...ktion-2018.pdf
        Labmaster hat diesen Test bereits gepostet
        Die Empfehlung für sonnen.de habe ich auch schon von einer anderen Seite bekommen, aber irgendwie habe ich dabei so ein "schlechtes Gefühl" bzgl. dem ganzen Drumherum "sonnen Commuity" und Sonnenflat (nur 30€ Strom / Monat) usw.
        Das Ganze hört sich für mich irgendwie nach Napp an, um derzeit auf Kundenfang zu gehen und dann in ein paar Monaten/Jahren das große Geld auf Kosten der Mitglieder zu machen, irgendwelche Gebühren, Gewinn-Beteiligungen, Stromanbietrwechselverbot bzw. Abnahmezwang o.ä.
        Gibt es da bereits von mehreren Leute Erfahrung mit diesem Anbieter?

        Welche Module verbaut ihr dann mit dem WR und Speicher.

        Ich möchte mich vorher etwas informieren bevor ich irgendwelche Vertreter / Berater kontaktiere, wo doch nur jeder nur das Beste verkauft.
        Ein direkter Vergleich ist leider sehr schwer möglich - siehe auch o.g. Stromspeicher-Inspektion-2018.pdf, somit ist man auf Erfahrungen angewiesen.

        Hier im Forum gibt es ja nun schon reichlich Infos und feedback zum Thema "Fronius" etc. und auch reichlich Diskussion zur Rentabilität eines Speichers.
        Möchte eine PV haben mit Speicher :-) aber diese muß sich wirklich selbst tragen/finanzieren und zuverlässig sein, möchte die Investition mittels Förderungen finanzieren.
        Sollte jemand hier im Forum in Sachsen in dieser PV-Branche tätig sein, gern PN an mich.

        Gruß HRA

        ### MS, MultiExt, Ext, AirExt, TouchAir, DMXExt; DMX4ALL ###
        ### EnOceanExt, EnOcean Jalousieaktor ###

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        • maxw
          maxw kommentierte
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          Super Link bzw. Dokument, Danke!

      • #34
        Also ich habe mich für einen Wechselrichter der Firma Kostal entschieden, um genauer zu sein, einen Kostal Plenticore plus 10.
        Diese Entscheidung hatte ich schon vor meiner Bekanntschaft mit dem geposteten Effizienzleitfaden (https://www.loxforum.com/forum/small...-stromspeicher) getroffen, alleine aufgrund der technischen Daten und der Features. Daß der Effizienzleitfaden mich hier im wesentlichen bestätigt (E6) freut mich natürlich.
        Bei der Suche nach einem passenden Wechselrichter war mir wichtig, daß dieser die Möglichkeit bietet per DC eine HV Batterie anschließen zu können, was technisch gesehen die beste Effizienz zuläst. Unter anderem war es mir auch wichtig den Batteriespeicher nachträglich anschließen zu können sowie auch eine möglichst hohe Ausgangsleistung im Batteriebetrieb zu haben (6kW mit BYDHV H11.5 das reicht sogar für die Wärmepumpe)

        Der Plenticore plus 10 war damit für mich die optimale Wahl:
        -gute Daten bezüglich Wirkungsgrad und Standby-Verbrauch
        -eingebaute Anlagenüberwachung per Netzwerk, direkte Unterstützung von EEBus, Sunspec ..... also Einbindung in Haussteuerung ohne großen Aufwand
        -HV Batterie bis 500V statt 3ten PV String anschließbar (ich habe eh nur die Möglichkeit für 2 Strings auf dem Dach)
        -BYD mit dem HV Batterie Modul System ein bereits seit Beginn unterstützter Hersteller, aktuell 11.5kW Batterie für ca. 6600€ zu haben
        -durch das Modulssystem die Batterie später relativ einfach in den Keller zu befördern und selbst anzuschließen
        und und und...

        Kostal Plenticore plus
        https://www.kostal-plenticore.com/-/...eet_byd_de.pdf
        https://www.kostal-plenticore.com/-/...re-plus_de.pdf
        https://www.kostal-plenticore.com/-/...spi_byd_de.pdf

        Zur notwendigen Ausstattung gehört hier noch der Kostal Energy Manager EM300-LR mit dazu welcher in die Zuleitung der Hauseinspeisung kommt. Hiermit erhält der WR dann diese notwendigen Daten und kann auch diese auf seinen Interfaces zur Verfügung stellen.

        BYD B-Box Hx.x
        https://www.youtube.com/watch?v=zMEhIvBUBRc


        Panels sind es beim mir letzendlich "Hanwa Q-Cells Q.PEAK DUO-G5, 310 Watt, Mono, Full Black" geworden, hiervon 32 Stück mit einer angegebenen Peak Leistung von 9,92kWp, verbaut auf dem Hausdach mit fast Süd Ausrichtung,bei 15° Neigung.
        Hier hat einfach die Preis/Leistung (€/kWp) gestimmt, da die Anlage jedoch erst Anfang November in Betrieb gegangen ist kann ich noch nicht viel dazu sagen, ausser das ich bisher überrascht war, wieviel Leistung sogar noch an bewölken Regentagen im Dezember da vom Dach kommen kann )


        Bin gespannt was der nächste Sommer so bringt. Hoffentlich ähnliche Rekordwerte wie der letzte Sommer dann könnte ich wohl einen Teil der Stromkosten die die Wärempumpe beim Estrich Aufheizprogram Anfang Novmber verursacht hat wieder gut machen :-)
        Zuletzt geändert von Labmaster; 09.Jan.2019, 08:58.

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        • maxw
          maxw kommentierte
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          Danke für die Tipps, heuer werde ich auch mal intensiv in das Thema einsteigen!

        • alker
          alker kommentierte
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          sehr interessant! Darf ich noch fragen warum du den Plenticore 10 genommen hast bei 9,92 Peak Leistung - da hätte doch der Plenticore 7 auch gereicht oder übersehe ich was?

      • #35
        Bei der Auswahl einses Speichers stellen sich für mich ein paar grundsätzliche Fragen, bei denen die Sonnenbatterie recht gut abschneidet.

        - Sicherheit. Welche Zellen werden verwendet. Es gibt Hersteller die verwenden die umstrittenen NCA Zellen wie beim Tesla (Auto). Es sind z.B. schon mehrere Teslas ohne Fremdeinwirkung abgebrannt.Wenn so ein Lithium-Speicher brennt kann der nicht mehr gelöscht werden. Sonnen verwendet hier Lithium Eisenphosphat Zellen. Sicher, gut, leider teuer.
        - Leistung. Wieviel Energie kann ein Speicher abgeben. Es gibt Hersteller da ist bei 1500W Ende. Sonnen kann 3300W.
        - Garantie. Es sind auch schon wieder Hersteller verschwunden, andere waren bereits kurz vor der Pleite.
        - Support. Der ist bei Sonnen top.

        Die ganzen zusäztlichen "Energiedienstleistungen" sind natürlich viel Marketinggeplenkel. Im Enddefekt ist es ein Stromliefervertrag. Wobei man anerkennen muss, dass Sonnen als einziger Hersteller bei den großen Netzbetreibern präqualifiziert ist. Die verdienen Geld indem sie "überschüssigen Strom" aus dem Netz nehmen.
        Wenn Du einen hohen Eigenverbrauch hast, kannst Du zusätzlich benötigten Strom für ca. 20ct über die Sonnenflat beziehen. Ob das in 5 Jahren auch noch so ist, keine Ahnung.

        Ich möchte aber nicht zuviel Werbung für Sonnen machen. Es gibt auch viele neue interessante Hersteller z.B. BatterX (= USV und schwarzstartfähig usw.)

        Wenn man vor allem auf die Effizenz schaut ist man mit einem DC System (integrierter Wechselrichter) sicher besser dran. Dann hat man halt ein geschlossenes System. Ich persönlich bevorzuge einen separaten PV-Wechselrichter und Speicher.

        Module verwende ich hauptsächlich die LG Neo. Die sind halt leider recht teuer.

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