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Loxone installation KNX fähig machen

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  • Loxone installation KNX fähig machen

    Hallo zusammen,
    ich kämpfe gerade mit der Planung eines Fertig-EFH und bin auf ein großes Problem gestoßen. Der Fertighausanbieter kann, anders als bisher ausgemacht, das von mir bisher präferierte KNX -System nicht anbieten.
    Stattdessen bietet er eben Loxone an. Für mich eigentlich ein No-Go. Nicht aus technischer Sicht sondern einfach, weil ich mit meiner Familie für Jahrzehnte (und nach mir ggf noch meine Kinder) dort wohnen werde. Geht Loxone Pleite gibt es keine Ersatzteile. Im schlimmsten Fall steht das ganze System und die Kosten für eine Anpassung sind kaum überschaubar.
    Soviel dazu, warum ich bisher kein Loxone wollte.

    Jetzt die Frage.
    Gibt es die Möglichkeit eine Elektroinstallation für Loxone so zu planen, dass sie ggf. ohne später Wände aufreißen zu müssen auch für KNX funktioniert?
    Also z.B. die Stromleitungen so zu legen, dass sie für beide Systeme kompatibel sind? Topologie für beide? Leerrohre verwenden...
    Was ist dann mit den Steuerungskabeln? Gibt es eine Kabelart, die für beide geeignet ist? Eine Topologie die für beide verwendbar ist?
    Kosten (z.B. durch mehr Kabel) sind erstmal egal.

    Ich hoffe jemand hier hat eine Idee.
    Danke für jede HIlfe.

    Michse


  • #2
    Grundsätzlich ist Loxone‘s Tree - von den Kabeln her - durch KNX einfach zu ersetzen.

    Ich befürchte aber - das hat man hier schon mehrfach gelesen - dass der Fertighausbauer nur Loxone Air (also alles Funk) ausstattet, weil es für ihn billig einzubauen ist, und die höheren Gerätekosten der Air-Komponenten (Kanalpreis oft um ein Vielfaches höher als zentrale Aktorik) eh auf dich abgewälzt werden.

    Ohne konkreteren Details über die Loxone-Planung kann man das also nicht pauschal beantworten.

    Frag nach bzw. bestehe darauf, dass weitestgehend alles ohne Funk auskommt (Funk=Nachrüsterlösung), dann wirst du auch mit den Loxone-Komponenten glücklich, bzw. kannst im schlimmsten Fall leichter umrüsten.
    PN/PM: Ich bevorzuge die Beantwortung von Fragen in öffentlichen Threads, wo andere mithelfen und mitprofitieren können. Herzlichen Dank!

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    • #3
      Sofern alles sternförmig in die Verteilung läuft, bestenfalls in Leerrohren, ist die Sensorik/ Aktorik zweitrangig bzw. schnell gewechselt/ angepasst. Den nachträglichen Konfigurationsaufwand sollte man aber nicht ganz unterschätzen.
      Ich verwende überwiegend KNX-Sensoren/ -Aktoren. Die Logik liegt im Miniserver. Allerdings wird Dir das nicht jeder Loxone-Partner umsetzen.
      -

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      • #4
        Danke schonmal für die ersten Antworten.

        @Christian Fenzl
        Es geht nur um eine Kabelinstallation. Loxone Air steht nicht zur Debatte. Es geht auch nicht darum, ob mir die Loxone Komponenten gefallen, sondern wirklich darum in der Zukunft die Möglichkeit zu haben komplett auf KNX umzusteigen.

        @Leo Kirch
        Konfiguration/Parametrisierung ist erstmal egal. Es geht um Dinge, die ich nicht mehr ändern kann wenn das Haus mal steht.
        Aber gut, dass es eine Lösung zu geben scheint. Mir schwante schon was von Rechtsstreitigkeiten wegen Vertragskündigung o.ä.

        Thema Sternförmig verteilt:
        Heißt das, der "Loxone tree" wird "sternförmig" von jeder Komponente einzeln in den Keller geführt und ich muss bei einem Umstieg einfach nur die Komponenten tauschen, die Verkabelung aber bleibt?
        Welche Vorgaben muss ich machen z.B. bzgl. der verwendeten Kabel? Art, Adernzahl, Querschnitt usw.
        Zuletzt geändert von Michse; 07.Jun.2019, 16:45.

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        • #5
          Vergleiche mal...

          KNX 2-Draht Bus

          Loxone Tree 4-Draht Bus

          Loxone favorisiert Cat 6 Kabel. Das sind in der Regel 8x0,6qmm
          KNX Busleitung ist 4x0,8qmm

          Die Kabel funktionieren. Da seh ich keine Probleme.

          Sollten Standard-Schalterprogramme verwendet werden, kannst anstelle einer DI-Extension oder aber der Digitalen Eingänge an den Extensions später auch Nen UK/S32 von ABB nehmen.
          Der hat 32 Digitaleingänge.

          Aber ich würd es mir überlegen.
          In meinem Haus läuft seit 6 Jahren ein Loxone-System.
          Zugegeben, viel KNX dabei, aber 2 Miniserver verrichten zuverlässig ihren Dienst. Bis auf ne defekte SD-Karte, gab es nie Probleme.
          Ciao, Leigh

          Nur der eigene Geist setzt uns Grenzen...

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          • #6
            @Leigh Die Hausverkabelung beinhaltet aber auch die Stromleitungen.
            Wie gesagt.. das Haus muss komplett verkabelt werden. Und nachträglich ist da nix mehr zu verändern.

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            • #7
              Was willst du denn hören? Wie gesagt, man kann das nicht pauschal sagen, es hängt davon ab, was dir eingebaut wird.
              PN/PM: Ich bevorzuge die Beantwortung von Fragen in öffentlichen Threads, wo andere mithelfen und mitprofitieren können. Herzlichen Dank!

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              • #8
                Ob eine Loxone Komponente defekt ist oder eine KNX Komponente ist doch egal.

                Licht, Rollo wird zentral auf Aktoren verkabelt und ausgewählte Stromkreise (Steckdosen) auch.

                Ich würde den Einsatz von Nano DI vermeiden und alle DI in die Verteilung ziehen.

                Eine reine Loxone Installation kann in der Regel auch auf KNX umgebaut werden aber ich würde dann auch Loxone zu Beginn nur rudimentär installieren lassen und gleich umbauen.

                Ich denke der Bauträger wird Loxone und KNX nicht freiwillig und wenn ohne Gewährleistung im Mischbetrieb einbauen.

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                • #9
                  @Christian Fenzl
                  Bei mir das eingebaut, was ich gerne hätte. Aber eben nur von Loxone. Es geht nicht um die Komponenten, sondern die grundlegende Verkabelung.
                  Was ich wissen möchte ist, was ich vorgeben muss, damit die gesamte Verkabelung auch für KNX funktioniert.
                  Sowohl Strom als auch Bus..


                  @ALox Wie soll es egal sein, ob ein Gerät defekt ist, das nur durch ein Neues von einem einzigen Hersteller getauscht werden kann (den es vielleicht in 10 Jahren nicht mehr gibt) oder eines, das durch Geräte von 200 Herstellern ersetzt werden kann?
                  Der Bauträger baut NUR Loxone. Sonst nix. Das ist ja mein Problem.


                  edit: Vielleicht hab ich auch einen Denkfehler und die Frage ist schon falsch....

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                  • #10
                    Ich persönlich habe in Loxone großes Vertrauen.

                    Schau doch mal was der ausführende Elektriker tatsächlich anbietet.

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                    • #11
                      Ich glaube, in dem Thread ist alles gesagt.

                      - Sternförmige Aktorik, keine dezentrale Aktorik.
                      - Sensorik entweder zentral, oder via Tree.
                      - Kein Funk.

                      Und das dritte und letzte Mal erwähne ich noch: Das hängt von jeder einzelnen Komponente ab, ob diese dann 1:1 zu ersetzen ist! Weiß Gott, ob es in 10 Jahren genau den KNX-Lichtschalter mit Temperaturfühler gibt (als Ersatz für zb Touch), der in deine UP-Dose passt!
                      Zuletzt geändert von Christian Fenzl; 07.Jun.2019, 21:46.
                      PN/PM: Ich bevorzuge die Beantwortung von Fragen in öffentlichen Threads, wo andere mithelfen und mitprofitieren können. Herzlichen Dank!

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                      • #12
                        @ALox
                        Von hier aus ist Loxone ein ausländischer Anbieter eines proprietären Systems, den es erst seit 10 Jahren auf dem Markt gibt. Sowas in ein Haus (Nutzunsgzeit >40 Jahre) zu installieren ohne sich sicher zu sein, dass man es im Fall der Fälle auch schnell ersetzen kann, ist vollkommener Wahnsinn.
                        Auf den Elektriker kann ich nicht warten. Den bekomme ich erst bei der Bemusterung zu sehen. 2 Wochen vorher bekomme ich aber den Plan für die Elektrik und muss entsprechend vorbereitet sein.
                        Jetzt geht es erstmal darum die Grundlagen festzulegen, unter denen es überhaupt Sinn macht mit Loxone zu arbeiten.
                        Vielleicht macht es auch mehr Sinn, komplett auf eine Heimautomatisierung zu verzichten und die Standardinstallation als Stern ausführen zu lassen.

                        @Christian Fenzl
                        Was du immer mit Funk hast...


                        Ich hab (hoffentlich) verstanden, dass jede Komponente eine Direkte Verbindung zum Verteilerkasten im Keller bekommen soll.
                        Was bleibt ist die Frage nach den Kabeln.

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                        • #13
                          Was ich nicht ganz verstehe: KNX können oder wollen Sie nicht anbieten, aber du kannst Vorgaben für die Art und Weise der verwendeten und wie verlegten Kabel machen? Normalerweise will da ja auch ein Elektriker ein Wörtchen mitreden? Sprech doch erstmal mit der ausführenden Firma, vielleicht hat die schon gute Ideen oder konkrete Nachfragen, die du dann hier stellen kannst zur Entscheidung.

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                          • #14
                            @Gerrit
                            Na es ist doch nicht so schwierig. Der Bauträger hat wohl einen Vertrag mit Loxone. Es verbaut dementsprechend nichts anderes. Wie er das macht ist dabei egal. Am Ende sind da nur Loxone Komponenten drin.
                            Natürlich will der Elektriker da mitreden. Aber ich bezahle das Ding und wenn ich 5x2,5mm² bezahle, dann verlegt er eben nicht 3x1,5mm² wenn er nicht irgendeinen guten Grund hat.
                            Wenn Loxone natürlich irgendwas vorgibt, lizensierte Kabel o.ä, muss das warscheinlich genommen werden

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                            • #15
                              Tja solltest aber auch in Betracht ziehen, dass man Vorschläge nicht ganz unbegründet macht. Denn wir haben auch mit einer Fertighaus Firma gebaut. Und natürlich muss man nicht mit dem Elektriker vorab reden. Aber wir haben es gemacht, sogar schon vor Vertragsunterzeichnung. Gut bei euch wird es schon weiter sein. Aber mein Vorschlag eben: Rede mit dem Elektriker und komm dann mit seinen Rückfragen und seinem konkreten Vorschlag und den Infos wieder zurück ins Forum und lass es "bewerten". Denn wie Vorredner schon gemeint haben: Es ist deutlich einfacher fundierte Antworten zu geben, wenn es konkrete Planungen gibt. Ansonsten wirst du auch nicht glücklich mit den Aussagen hier, weil einfach so übern Zaun geworfen auch beim Fertighaus Anbieter wird das bestimmt nicht das erhoffte Ergebnis bringen (aber du würdest es ja auch erst "merken", wenn du mal etwas ändern musst). Deswegen hab Vertrauen in die Elektriker und sprech erstmal mit denen.

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