Hat schon mal jemand: eine Null-Einspeisung realisiert

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  • pbuechel
    LoxBus Spammer
    • 26.08.2015
    • 292

    #1

    Hat schon mal jemand: eine Null-Einspeisung realisiert

    Hallo zusammen,

    ich habe einen Shelly Pro 3em, einen Marstek Venus E Speicher und eine kleine PV mit 3.5kW.
    Der Shelly hängt am LAN, der Venus am WiFi und per ModbusTCP auch am LAN.
    Bisher regelt der Venus seine Nulleinspeisung selbstständig per Wifi. Per Modbus frage ich nur ein paar Werte ab.
    Nun möchte ich aber von dem WiFi weg und den Speicher auch per Modbus steuern. Technisch funktioniert dies bereits, also ich kann die passenden Register beschreiben.
    Was mir nicht gelingt ist eine gute Steuerung hinzubekommen.

    Momentan setze ich die Lade-Entladeleistung mit der Formel:

    Shelly-Leistung + Speicher-Leistung = neue Speicherleistung

    Beim Shelly ist Überschuss negativ, und Bezug positiv und beim Venus ist die Einspeicherung negativ und Ausspeicherung positiv.

    Nun ergeben sich inbesondere bei Lastwechseln der kürzern Art, z.B. Einschaltströme, deutliche, große Schwingungen.

    Diese würde ich gerne vermeiden. Sie treten bei der Eigenregelung des Venus auch nicht bzw. viel schwächer auf.

    Hat jemand schon einmal eine ähnliche Laderegung realisiert und würde die Erkenntlis teilen?

    Vielen Dank schon mal ....
    No Support via PM, MS v2 + KNX,AIR Extension (ziemlich sicher aktuelle Version)
  • pbuechel
    LoxBus Spammer
    • 26.08.2015
    • 292

    #2
    111 mal gelesen und keine Antwort. Scheint ein ungewöhnliches problem zu sein.
    No Support via PM, MS v2 + KNX,AIR Extension (ziemlich sicher aktuelle Version)

    Kommentar

    • BBenda
      Extension Master
      • 06.01.2023
      • 142

      #3
      Hey pbuechel
      kannst du deine config teilen für die Ansteuerung des Marstek Speichers? Bzw wo gibts dazu eine Dokumentation? will mir auch einen zulegen. der sieht preislich vernünftig aus.
      Hast du den einfach einer normalen Schuko-Steckdose?

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      • dizzy85
        MS Profi
        • 08.12.2015
        • 748

        #4
        Kann der Venus nicht über Modbus TCP mit dem Shelly kommunizieren? Der Shelly pro 3em kann doch Modbus....
        Ich habe einen ähnlichen Aufbau nur mit einem Victron Speicher....
        Ich lasse die Nulleinspeisung aber auf der "Victron -Seite" und nicht bei/von Loxone. Funktioniert definitiv besser.
        Nutze dann quasi Loxone nur für die Visu...
        Bzw auch andere Speicher (Hoymiles MS-A2) bekommen so eine Nulleinspeisung hin.
        Auf Loxone Seite eine Nulleinspeisung zu basteln mit dem Energiemanager und angeschlossenen Speicher war persönlich zuviel gefrickel und hat auch irgendwie nicht das gebracht was ich wollte...

        Kommentar


        • pbuechel
          pbuechel kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          "Kann der Venus nicht über Modbus TCP mit dem Shelly kommunizieren"
          Leider nein.
      • pbuechel
        LoxBus Spammer
        • 26.08.2015
        • 292

        #5
        Um den Venus-E per Modbus anzusprechen bietet sich eine Zusammenfassung im photovoltaikforum an.
        Da gibts den Thread "Marstek Venus über ModBus in ioBroker steuern"

        Der Speicher hat ja "nur" rs485. Es braucht also noch etwas Kabel und Schaltung ;-) Auch findet ma dort die Register.

        Jetzt braucht's noch die passende Logik zum Ent-/Laden.
        No Support via PM, MS v2 + KNX,AIR Extension (ziemlich sicher aktuelle Version)

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        • Harti274
          Azubi
          • 19.09.2024
          • 4

          #6
          Hallo pbuechel,

          ich bekomme demnächst auch meinen Venus-E Speicher und möchte diesen auch über Modbus RTU einbinden bzw. eine Nulleinspeißung realisieren.
          Deswegen wollte ich mal nachfragen wie es bei deinem Projekt vorangeht?

          Hättest du auch ein paar Screenshots für mich, mit welchen Daten du die Verbindung zum Speicher hergestellt hast und auch (falls realisiert) zur Nulleinspeißung?

          Vielen Dank !

          Kommentar

          • ElektroSchmid
            Azubi
            • 07.11.2024
            • 7

            #7
            Gibt es hierzu ein Update, wäre auch interessiert....

            Kommentar

            • Gargamel
              MS Profi
              • 16.12.2018
              • 767

              #8
              Hallo zusammen,
              bin auch am überlegen mir den Marstek Venus E 3.0 zu kaufen.

              Zum Strom auslesen nutze ich momentan das SmartMeter Plugin und bekomme da auch schön alle Werte angezeigt.

              Es gibt für den Venus eine API. Ist es möglich mit dieser den Speicher zu steuern? Also bei PV Überschuss soll er Laden, bei Bezug soll er entladen.

              Bin um jeden Rat dankbar.

              Kommentar

              • Oaki
                Smart Home'r
                • 05.04.2024
                • 47

                #9
                Ich habe zwar andere Komponenten, aber das gleiche Ziel/Anforderung gehabt.
                Huawei WR und Batterie oder SonnenBatterie.

                Das mit den Schwankungen was du schreibst ist meiner Meinung nach gar nicht ganz weg zu bekommen.
                Denn selbst wenn das System autark arbeitet muss es am Netzverknüpfungspunkt messen und dann die PV-Leistung dagegen steuern.
                Egal ob Modbus oder API hat das immer ein Delay.
                Das geringste was ich realisieren konnte war 4 Sekunden.

                Dann spielt noch eine Rolle, das sowohl Batterie und auch WR nicht von 0 auf 100 springen. Bei Huawei z.B. gibts einen Wert der vorschreibt wieviel % WR Leistung pro Sekunde verändert werden kann. Sprich du willst von 20% auf 80% Leistung hochgehen, dann macht er das pro Sekunde in X Prozent Schritten.

                Zusammenfassend ist mein Eindruck, dass Modbus hier aber das schnellste ist.

                Kommentar

                • He.Slar
                  Smart Home'r
                  • 19.03.2018
                  • 55

                  #10
                  Das Thema "Nulleinspeisung" ist eine große Definitionssache. Allein schon die Tatsache, dass nicht alle Geräte im Zehntelsekundentakt Livewerte liefern, sondern oft nur im Zehnsekundentakt führt zu Verzögerungen in der Regelung. Mein Fronius-WR hat laut Test der HS Berlin eine Einschwingzeit von 12 Sekunden. Dann kommt dazu, dass man ja auch nicht wie wild seine Verbraucher aus und wieder einschalten will. Besonders manche E-Autos reagieren da sehr sensibel -->Zoe. Wenn nun noch mehrere Energiequellen zusammenkommen, die Daten zentral verarbeitet und dann wieder Steuerbefehle abgegeben werden sollen, muss man sich da ein bisschen entspannen, was Nulleinspeisung tatsächlich ist. Man muss in komplexeren Konstellationen einfach akzeptieren, dass das Energiemanagement nicht perfekt sein kann. Und dann kommen noch Schleierwolken dazu ;-)
                  1xMS Gen1, 1xExtension, 1-Wire Ext, ioBroker (Raspberry 4)
                  Sensorik und Aktorik größtenteils MDT (KNX TP),
                  Mähroboter Kress (über ioBroker angebunden)
                  Heidelberg Wallbox Energy Control (Modbus RTU),
                  Phasenumschaltung als Ablaufsteuerung in Loxone realisiert,
                  PV (Fronius Symo GEN24) mit Speicher BYD HVS 7.7,
                  Tesla Model Y und Renault ZOE als Stromverwerter,
                  Erster Versuchsaufbau mit MS und KNX in 2015, Hausbau 2016/17, Fertigstellung der Haustechnik im Spätherbst 2075

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                  • dvdeddy
                    Azubi
                    • 18.12.2020
                    • 2

                    #11
                    pbuechel
                    ich habe keine Nulleinspeisung realisiert, ich kann mir aber bezüglich Regelung folgende Themen vorstellen:

                    Reaktionszeit Marstek:
                    Annahme: Marstek braucht ein paar Sekunden um auf den neuen Vorgabewert zu reagieren.
                    Während dieser Zeit würde die Formel laufen zusätzlich korrigieren und dadurch überschwingen.
                    Mögliche Lösung wäre die Regelschleife zu verlangsamen, z.B. durch
                    - zyklischen Ablauf der Formel, evt in Ablaufsteuerung
                    - eine Art Regelfaktor einbauen
                    aktuelle Formel: P_ess new = P_ess + P_shelly
                    neue Formel: P_ess new = P_ess + gain * P_shelly
                    zu Beginn mit gain von 0.4-0.8 experimentieren

                    Wenn es dir möglich ist die Daten aufzuzeichnen mit Zeitstempeln kann ich gerne einen einfachen Regelvorschlag erstellen, da mich das Thema auch interessiert. (Video oder Videoscreenshot ok)

                    Zu hoher Abfragezyklus des Shelly könnte auch ein Problem sein und mit ähnlichen Massnahmen zu verbessern sein.

                    Kommentar

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