Der Energiemanager berechnet die überschüssige Energie nicht korrekt

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  • johnbeton
    Azubi
    • 23.09.2025
    • 4

    #1

    Der Energiemanager berechnet die überschüssige Energie nicht korrekt

    Seit heute scheint mein Funktionsblock „Energy Manager“ nicht richtig zu funktionieren: Wie Sie auf den folgenden Screenshots sehen können, erzeuge ich mit meinen Solarmodulen (Ppwr) einen leichten Energieüberschuss, wobei 1.163 kW ins Netz eingespeist werden (Gpwr). Wenn man sich jedoch L1, L2 und L3 ansieht (L2 und L3 sind meine Autoladegeräte), wird die maximale Last mit jeweils fast 7.1 kW berechnet, was weit über der produzierten überschüssigen Energie liegt. Der Wert für „Offset grid power“ ist, wie Sie sehen können, auf 0 gesetzt. Früher hat das einwandfrei funktioniert. Haben Sie eine Idee, was die Ursache dafür sein könnte?
    Angehängte Dateien
  • Tommes78
    MS Profi
    • 24.09.2015
    • 683

    #2
    He, kann dir leider nicht helfen habe aber das gleiche Problem. Hatte ich auch schon 2 Tage vorher hier gepostet. Der EM gibt bei mir auch mehr frei als überhaupt zur Verfügung steht. Keine Ahnung warum oder ich verstehe den Baustein grundsätzlich falsch.....

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    • Grestorn
      MS Profi
      • 11.07.2022
      • 754

      #3
      Ich habe es schon x-mal erklärt:

      Der Baustein erhöht die angebotene Leistung schrittweise, auch über die überschüssige Energie hinaus, bis ein Gerät das Angebot auch annimmt. Erst dann wird die angebotene Energie wieder reduziert und eingeregelt.

      So lange keine Verbraucher die Energie abrufen, werden die Zahlen immer verwirren und sinnlos sein. Sind Verbraucher dran die die Energie auch abrufen, funktioniert alles wie gewünscht.

      Hintergrund: Nur so wird sichergestellt, dass Geräte, die eine bestimmte höhere Start-Energie brauchen, auch überhaupt loslegen.

      Kommentar

      • johnbeton
        Azubi
        • 23.09.2025
        • 4

        #4
        Ich muss bestätigen, dass dies tatsächlich korrekt ist. Derzeit funktioniert der Funktionsblock „Energy Manager“ wie erwartet. Dennoch wäre es besser, wenn Loxone dieses Verhalten dokumentieren würde.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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Ansichten: 140
Größe: 34,3 KB
ID: 469863

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        • Gerrit
          MS Profi
          • 26.08.2015
          • 959

          #5
          Ich verstehe dass es ein hilfreiches Verhalten sein "könnte", aber wieso gibt es dann die Mindest Leistung pro Verbraucher?
          Und geht man bei der aktuellen Verbraucherleistung davon aus, dass die Information veraltet sein könnte, die man als Input bekommt? Aber warum sollte der Wert jeweils über Produktionpower Ppwr gehen? in meinem Fall nimmt die Wallbox nicht den ganzen Strom ab, da noch eine andere Regelung greift. Aber es macht aus meiner Sicht keinen Sinn der Wallbox 11 kW auch wenn nur theoretisch anzubieten, da die aktuelle PV Produktion das niemals zu der Zeit liefern könnte:

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image.png Ansichten: 0 Größe: 17,1 KB ID: 486637
          Zuletzt geändert von Gerrit; In den letzten 2 Wochen.

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          • Grestorn
            MS Profi
            • 11.07.2022
            • 754

            #6
            Wie gesagt, der Wert wird ja runtergeregelt, sobald der Verbraucher Energie zieht. Der angebotene Wert ist nur "virtuell". Ihr macht euch damit zu viele Gedanken. Lasst den Baustein einfach machen, das Ergebnis passt. Das sehe ich seit 2 Jahren sehr gut.

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            • Gerrit
              MS Profi
              • 26.08.2015
              • 959

              #7
              Im "Normalbetrieb" mit wechselndem Verbrauch und möglichst Nulleinspeisung klappt das ja auch, nur wenn man künstlich längere Zeit begrenzt, schaukelt es sich hoch. Habe es danach ja selbst schon erlebt, dass er dann mit 10 kW den Speicher kurzzeitig leer zieht bzw. unnötigerweise auf 3 Phasen bei der Wallbox geht. D.h. klar es wird sich wieder einschwingen, aber ist ja mehr als unnötig sich solche Lastspitzen künstlich einzubauen, die mit einem einfachen Plausibilitätscheck im Baustein verhindert werden könnten. Werde wahrscheinlich in solchen Fällen, wenn ich länger künstlich nachgelagert reduziere, am Baustein über Offset grid power versuchen die Lastspitzen zu verringern oder nachgelagert manuell einen Plausibilitätscheck.

              In meinem Fall versuche ich Einspeisespitzen zu verhindern, sozusagen dynamische 70% Einspeisung. Der Energie Manager ist da eher auf soviel Eigenverbrauch wie möglich getrimmt, wodurch sehr häufig vormittags alle Speicher voll sind. Aber vllt wird die Netzdienlichkeit auch nochmal mehr integriert in zukünftigen Versionen
              Zuletzt geändert von Gerrit; In den letzten 2 Wochen.

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              • Grestorn
                MS Profi
                • 11.07.2022
                • 754

                #8
                Naja, wenn er innerhalb einer Minute (wenn der Regelabstand 60 Sekunden ist) mit 11kW den Speicher leersaugt, dann ist der Speicher schon arg klein.

                Wie gesagt, ich denke, die Alternative, nur den derzeit verfügbaren Überschuss auf L1 anzubieten, wäre kontraproduktiv. Gerade weil viele Verbraucher nicht so genau steuerbar sind, wie eine Wallbox. Ich halte es für durchaus sinnvoll, die verfügbare Energie so lange zu erhöhen, bis ein Verbraucher reagiert, und dann nachzuregeln. Ich denke, das funktioniert im Allgemeinen besser.

                Wenn dir das so nicht gefällt, dann würde ich mit ein paar Formeln das von dir gewünschte Verhalten nachbilden. Der tatsächlich derzeit vorhandene Überschuss lässt sich leicht berechnen und mit einem Analogspeicher und einem Zeitgeber kann man diesen Wert auch diskret und über einen längeren Zeitraum stabil konstant an einen Verbraucher geben.

                Wenn Du möchtest, kann ich Dir schnell ein entsprechendes Schaltbild zusammenbasteln.

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                • challo
                  challo kommentierte
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                  Meine walbox kann nur 3 phasig laden. Um mehr eigenstrom und ein ständiges takten zu verhindern wollte ich der wallbox wenn laden gerade aktiv ist bis 3kw "freie Energie zum Laden" vorgaukelt es sind noch 4,2 verfügbar damit sie den Ladevorgang nicht Unterricht und damit kurzzeitig 1,2 kW Bezug aus Haus Akku oder Netz zulassen. Einschalten erfolgt dann erst wieder wenn der Energiemanager sagt dass mindestens 4,2 kW für die wallbox frei sind. Wenn ich die Logik hinter dem Energiemanager aufbaue scheitere ich an der Logik des managers bzw. Des regeleabstands. Hat jemand so was im Einsatz?
              • Grestorn
                MS Profi
                • 11.07.2022
                • 754

                #9
                Im ersten Moment würde mir ein Schwellwertschalter dafür einfallen. Dessen Eingang V ist der Wert, den der Energiemanager liefert. Die Schwellwerte stellst Du wie gewünscht ein.

                Dessen Ausgang legst Du auf einen Analogwahlbaustein, an dessen V2 Eingang der Min-Ausgang eines MinMax-Bausteins hängt. V1 des Analogwahlbausteins ist Konstant 0.

                Am V2 Eingang des MinMax Bausteins hängst Du auch wieder den Ausgang des Energiemanagers an. An V1 setzt Du konstant den Minimalwert mit dem Du laden willst, also 4,2

                Dann wird, wenn der Schwellwert überschritten ist, mit 4,2 oder mehr geladen, aber nie weniger als 4,2, bis der Schwellwert wieder unterschritten ist.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 486683

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                • challo
                  challo kommentierte
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                  aber das würde dann für den kompletten Energie Manager zählen, also falls da noch mehr Verbraucher angeschlossen sind passt es eventuell nicht mehr. oder ich verwende für die wallbox einen extra energiemanager baustein (falls das geht)

                • Grestorn
                  Grestorn kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Eigentlich schon, Du musst das halt für jeden L Ausgang so machen. Der Energiemanager sieht ja indirekt, was tatsächlich verbraucht wird, und passt sich an.
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