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dein mdt aktor hat bestimmt eine mindestlast, und die bekommst du mit den led nicht zusammen.
nimm mal einen doppelstecker und steck parallel zu den led netzteilen eine normale glühlampe. ich denke dann geht es wie es soll.
das deutet dann auf die mindestlast hin (schaetze ich mal)
Hallo zusammen,
ich habe jetzt schon ein wenig gegoogelt und auch hier im Forum gesucht. Bislang ohne Erfolg. Meine Frage: kann es sein, dass ein Relais auch
Zuletzt geändert von doc-brown; 16.08.2020, 20:36.
Wie Christoph89 schon schreibt, benötigst du ein RC Löschglitt. Das Problem liegt an der Induktionsspannung. Und diese Induktionsspannung langt aus um die LEDs zünden zu lassen.
könntest auch einfach ne Glühbirne 💡 parallel dazu klemmen dann wäre das Problem auch erstmal gelöst
Gruß Marco
hi, ich glaube nicht, dass es induktionsspannung ist - ich denke vielmehr, dass es der schaltaktor ist, der nicht mit einem mechanischen relais - sondern mit einem ssr (triac) ausgestattet ist (siehe snubber unit).
...glaube ich zumindest...
Hier läuft nun schon wieder einiges Durcheinander:
-Klassische Grundlastelemente werden dort eingesetzt wo die Mindestlast eines Dimmer oder eines elektronischen Schalters unterschritten wird und somit die Schaltung des Dimmers oder des Elektronischen Schalters Probleme hat. Sie es Flackern während des Betriebs oder kein Dimmern möglich oder oder oder
Klassische Grundlastelemente sind hier üblicherweise (weil günstig und einfach) Widerstände (können auch mit Thermischer Widerstandskurve sein , z.B. PTC) haben aber den Nachteil damit eine zusätzlicher Verbraucher (kann schon mal im Watt Bereich liegen) mit versorgt werden muss.
-Dann gibt es noch Entstörglieder. Diese werde dann eingesetzt wenn parasitäre Effekte einen Einfluss z.B. beim Betrieb von LEDs haben. Solche Effekte könne auch bei einfachen Schaltaktoren, Lichtschaltern ... auftreten. Üblicher Effekt ist hier ein schwaches leuchten bei LEDs oder ein immer wiederkehrendes kurzes Aufblitzen im ausgeschalteten Zustand.
Diese Effekt sind normalerweise induktive Einkopplungen von parallel zueinander laufenden Adern/Kabelm (z.B. Zuleitungen zu den LEDs läuft teils parallel zu anderen Zuleitungen für andere Verbraucher ).
Effektive Entstörglieder hierfür bestehen aus einem Kondensator oder aus einer passenden Kombination von Kondenstor und Widerstand.
Klassische Grundlastelemente helfen hier zwar auch, verbraten (heizen) dann aber leider auch entsprechend Energie während des EIN-Betriebs. (siehe oben)
Durch die Symptome kann man rausfinden was das Problem ist und sollte dann entsprechend auch die richtige Maßnahme anwenden.
Im Falle von @t_heinrich wo es sich wohl eher um Induktive Einkopplung handelt (kurzes Aufblitzen im ausgeschalteten Zustand) war die Wahl mit dem Kondensator sicher ein gute Wahl.
Ein Grundlastelemente mit Widerstand hätte hier auch funktioniert, sollte jedoch im Zweifel immer die zweite Wahl sein.
Zuletzt geändert von Labmaster; 22.08.2020, 10:58.
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung.
In meinem Fall ist es ein 5-adriges Kabel was im Garten läuft.
Weiter vorne (vorm Haus) habe ich auch eine Lampe und wenn ich die eingeschaltet habe, hatte ich das Blinken der LED Spieße die weiter hinten im Garten sind.
Labmaster - du kennst dich ja damit gut aus, vielleicht kannst du mir auch noch eine Frage beantworten.
Ich habe im ganzen Haus 24VDC Beleuchtung, gewisse Spots, Stripes und Panels leuchten jetzt dauerhaft (ich merke es nur bei Dunkelheit) mit ca. 1-3% Helligkeit.
Aufgefallen ist es mir erst vor Kurzem im Schlafzimmer, als ich meine Rollo montiert habe und es danach wirklich dunkel war im Raum, dann sehe ich wirklich schwach ein minimales Leuchten der Spots.
Weißt du was da der Grund ist? - Ich hatte das schon mal bei einem Stripe der deutlich stärker geleuchtet hat, da habe ich einen Widerstand eingebaut, gibt es hier noch eine andere Lösung oder muss ich überall Widerstände dazwischen bauen?
christof89
ich habe bei mir auch so gut wie alles mit 24V LED's (constaled TW Spots) und 24V Stripes (Everen RGB/WW/KW)
Bei den Spots habe ich das von dir beschriebene Problem nicht, da dort entsprechende Constantstromtreiber verbaut sind.
Bei den Stripes, also bei Kabel wo andere Kabel parallel verlegt wurden (teils auch nur 2-3 Meter) kenne ich das Problem auch.
Normale 12V oder 24V Stripes haben keine Elektronik vor den LEDs, sondern dort werden lediglich mehrere LEDs in Serie verschalten um nahe an die 24V Betriebsspannung zu kommen, eine gewisse Spannungsdifferenz bleibt dann für die Stromeinstellung reserviert welche dort über einfache Serienwiderstände gemacht wird.
Es gibt bei den 12V/24V Stripes also normalerweise keine Elektronik vor den LED's, je nach auf dem Stripe verwendeten LED Typ benötigen die LED Chips zum "glimmen" leuchten nur wenige Mikroampere, so das Induzierte Spannung hier ausreichen kann.
In meinem Fall betrifft das aktuell nur drei relativ kurze Stripes, weshalb ich mich bisher nicht darum gekümmert habe (gibt im Moment noch soviel anderes zu tun).
Bei DC mit PWM kann man keine Kondensator nehmen, ich werde also mit entsprechenden Widerständen experimentieren. Also den jeweiligen Widerstandswert finden welcher gerade so ausreicht um die Induzierte Spannung zu verbraten.
Im übrigen ist die Ansprechschwelle der LEDs über die Farben unterschiedlich. Bei einem Stripe mit mehrere Farben können durchaus also nur einzelne Farben betroffen sein.
Noch was, bei DC PWM Dimmern könnte es auch an einem schlechten Dimmerdesign liegen, wenn also Induktion ausgeschlossen werden kann, oder ein temporärer Test mit anderen Dimmern eine Besserung bringt, dann sollte man sich auch in diese Richtung umsehen.
Zuletzt geändert von Labmaster; 22.08.2020, 11:35.
Bausatz KON-1 - Die Lösung gegen aufblitzende 230V-LED´s im ausgeschalteten Zustand Kondensator für 230V 33µF Auch zum Einsatz in Tasterschaltungen, um evtl. auftretendes Flackern der Glimmlampe und/oder selbsttätiges Schalten von Installationsrelais bei der Verwendung mehrerer Taster mit Glimmlampen zu vermeiden. Zur Entstörung induktiver Lasten, z. B. Relais, Schütze, Leuchtstofflampen, Transformatoren Bausatz Die Aufbauanleitung findest Du auf unserem Youtube-Channel in der Playlist "Anleitungen Bausätze"
Nun ist mir das auch beim Nachbarn aufgefallen, der hat einfach ein Verlängerungskabel von einer Innensteckdose nach draußen liegen und dort seine Weihnachts-Lichterkette angeschlossen ... dem brauch ich nicht mit dem Adapter zu kommen.
Besteht denn die Möglichkeit, an der Innensteckdose "einfach" eine Mehrfachsteckdose zu nehmen und parallel zu dem Verlängerungskabel etwas einzustecken, analog dem Adapter von den Allroundbastlern? Ist ja nur für wenige Wochen im Jahr.
ich denke, das könnte auch mit einem mehrfachstecker klappen.
man könnte aber auch das verlängerungskabel "umbauen" mit einem anderen stecker dran - in den man das allroundbastler equipment unterbringt. ginge bestimmt auch - z.b. mit sowas:
Ne, das möchte ich ja gerade nicht. Meine Idee (Wunsch) wäre zu sagen, nimm einfach innen einen Mehrfachsteckdose und schließe parallel folgendes "Last-Gerät" an, dann hört das Flackern auf.
ok - dann habe ich das falsch verstanden... dann könntest du dennoch einen solchen stecker nehmen - und das grundlastelement da einbauen - und mit in die mehrfachsteckdose stecken (man korrigiere mich, wenn ich hier etwas falsches zum besten gebe)
Nein nein, das passt schon und danke dir für den Input.
Mir wäre es halt am liebsten, wenn es dieses "Ding" schon "steckdosenfertig" gibt und der Nachbar es einfach bestellen könnte.
Dein Idee wäre dann meine Variante B. :-)
t_heinrich
Ich weiss jetzt nicht wie die Lichterkette betrieben/eingeschaltet wird.
Es könnte also auch sein, dass z.B. über eine Schaltuhr nicht die Phase sondern Null geschaltet wird.
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