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  • PeterChrisben
    LoxBus Spammer
    • 11.11.2015
    • 362

    #31
    Moin Zusammen,
    ich habe die letzten Tage ebenfalls meine VENUS E 3.0 in Betrieb genommen und ne Menge schmalz verbrannt um diese in mein bestehendes System (für mich) vernünftig einzubinden. Schon einmal vielen Dank für die ganzen Posts, Lösungen und Anregungen, die hier geteilt wurden.

    Kurz zu meinem PV-System:
    Ich habe ein E3DC Hauskraftwerk. Der Speicher dort lädt und entlädt selbständig und ich habe "direkt" keine Möglichkeit diesen zu regeln / steuern. Das möchte ich ehrlich gesagt auch gar nicht, da der Speicher das selbst schnell und genau erledigt.

    Ich benutze für meinen speziellen Fall den Enegergiemanger-Baustein rein zum LADEN des Marstek-Speichers.
    Ich habe im Energiemanger noch zwei elektrische Fussbodenheizungen und die Wallbox eingebunden, die haben hiermit aber nix zu tun.

    Für meinen Fall habe ich im Energiemanager an den Eingängen für den SOC und die Lade-/Entladeleistung meinen E3DC-Speicher verknüpft.
    Im Energiemanager kann ich angeben, wie weit der SOC des E3DC geladen werden soll, bis die Leistung an den Marstek-Speicher ( oder ggf. andere Verbraucher) abgeben werden soll.
    Zusätzlich habe ich aber auch die Möglichkeit, einen definierten Wert an den Eingang "O - Offset Grid Power" zu geben, um den E3DC weiterhin mit diesem definierten Wert zu laden. Das Regelt der Energiemanger sehr genau mit der Leistung der anderen Verbraucher, also in meinem Fall mit der Ladeleistung des Marstek-Speichers.

    Das heißt als Beispiel:
    Der MinSOC des E3DC soll 50% sein und "O - Offset Grid Power" steht auf -1,5 (kW).
    Wir Produzieren 3000 Watt mit der PV-Anlage und haben 2500 Watt "Überschuss". Dieser "Überschuss" lädt bis zum erreichen des 50 % SOC mit 2500 Watt meinen E3DC-Speicher. Das hat mein Speicher automatisch geregelt. Der Energiemanger war eigentlich bis dahin untätig.
    Nun erreicht der SOC die 50% und der Energiemanager gibt 1000 Watt am Ausgang für den Marstek raus. Warum 1000 W? Weil 1,5 kW (1500 W / Offset Grid Power) für den E3DC "reserviert" werden. Und das Regelt der Energiemanger mit der Ladeleistung des Marstek. Das funktioniert in meinem Fall richtig gut.

    Das Entladen ist eine komplett andere Geschichte und diese hat mir persönlich eine menge Kopfzerbrechen bereitet. Das Thema ist noch einmal um einiges Komplexer und hat nur mit ausprobieren bei mir funktioniert.
    Sollte jemand ebenfalls einen E3DC in Kombination der VENUS E 3.0 betreiben wollen, kann er sich gerne melden, dann können wir uns gerne austauschen.
    Das hier zu Posten oder zu beschreiben sprengt alles.

    Angehängt habe ich meine MODBUS-Vorlage für die Register der Marstek Venus 3.0, die ich aktuell benutze.

    Eventuell hilft es ja jemanden als Anregung für seine Integration des Speichers.

    Gruß,
    Peter
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    Zuletzt geändert von PeterChrisben; 02.03.2026, 15:12.

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    • GeoPod
      MS Profi
      • 20.01.2021
      • 544

      #32
      BBenda

      “ Naja du kannst prinzipiell jedes Netzteil an den Backup Abgang hängen. Auch die Power supply von Loxone.
      Aber:
      Meine Netzteile habe ich auf hutschiene im schaltschrank sitzen. Mein marstek steht nicht mal in der Nähe. Du müsstest dann einen separaten Stromkreis vom Marstek Abgang aufbauen und nur die Netzteile drauf hängen. Zusätzlich nutze ich den marstek als Speicher fürs Haus und halte bei mir keine Reserve zurück. Das Gerät behält ja selbst die 12% Backup Reserve ca. 600Wh. Damit kannst du 24VDC schon ne Weile betreiben. Abhängig von den Verbrauchern.

      Hast du schinmal gecheckt, ob der Backup Abgang unterbruch hat bei netzausfall hat?„

      wie muß ich mir das Vorstellen. Die 600w werden extra für BackUp Steckdose des Marstekt vorgehalten und kontinuierlich entladen wenn da ein Verbraucher angehängt ist? Was ist wenn diese auf 0% geht? Wird dann automatisch aus dem Netzt der Speicher geladen?

      Kommentar


      • BBenda
        BBenda kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        du kannst den Backup-Modus automatisch aktivieren lassen vom Gerät. Dann wird er aktiviert bei Netzausfall. Dann kann er aber halt auch nicht Netzseitig nachladen. Modbus Aktivierung z.B. habe ich noch nicht getestet
    • dizzy85
      MS Profi
      • 08.12.2015
      • 748

      #33
      Ich glaube ich werde wohl noch einen benötigen 🫣
      Gegen Mittag ist das Ding krache voll...
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      • bafische
        Azubi
        • 16.02.2026
        • 7

        #34
        Zitat von Gargamel
        Wollte mal nachfragen ob jemand meine Steuerung nachgebaut hat? Bin ehrlich gesagt noch nicht 100% zufrieden weil der Speicher relativ oft und unnötig zwischen Laden/Entladen/Standby schaltet.

        Habt ihr da eventuell noch Verbesserungsvorschläge? Mir fällt nix mehr ein. :-)
        Hallo Gargamel und Marstek Venus E Betreiber,

        die Marstek Venus E-Steuerung aus Post #17 habe ich nachgebaut und dabei sind einige Fragen aufgekommen. Würde mich freuen, wenn du bzw. Ihr mir bei der Beantwortung der folgenden Fragen helfen könntet.

        1. Zum Status Baustein "Marstek Modus":
        An diesem Baustein ist der Eingang "I1" mit dem Sensor "Netz Bezug/Lieferung" verknüpft. Der Sensor "Netz Bezug/Lieferung" wird hier in kW (negativ für Überschuss, positiv für Netzbezug) ausgegeben. In den Eigenschaften des Status Bausteins ist als Bedingung für das Entladen "I1">100 angegeben. Diese Bedingung trifft doch niemals zu? Ist hier nicht 0,1 richtig? Für das Laden ist die Bedingung "I1"<100 angegeben. Dies trifft immer zu, wäre hier ebenfalls 0,1 richtig?

        An diesem Baustein ist der Eingang mit dem Sensor "Netz Bezug/Lieferung" verknüpft. Muss nicht hier auch die aktuelle Leistung der Batterie addiert werden, analog zu den Status-Bausteinen "Laden" und "Entladen"

        Vor diesem Baustein ist ein Impulsgeber mit Analogspeicher vorgeschaltet, um zyklisch den Wert schalten zu können. Welches Zeit-Intervall ist beim Impulsgeber eingetragen und was ist der Hintergrund für diese Intervall-Regelung?

        2. Zum Staus Baustein "Laden"
        Dem Status-Baustein ist eine Formel nachfolgend. Was wird hier umgerechnet? Ist das evtl. der Vorzeichenwechsel um dem Register 42020 die positive Ladeleistung in W zu übergeben?

        In den Eigenschaften des Status-Bausteins ist eine Ladeleistungsbegrenzung auf 800W bei SoC größer 85% implementiert, was ist der Hintergrund für diese Begrenzung?
        Dem Statusbausteinen "Laden" und "Entladen" ist jeweils ein Minutenintervall mit Analogspeicher für die Änderung der Lade-/Entladeleistung nachgeschaltet. - Aus welchen Gründen?

        3. Zum Staus Baustein "Entladen"
        An diesem Baustein fehlt die Verbindung vom Sensor "Netz Bezug/Lieferung" auf Eingang "I1" vom Status-Baustein Entladen? Oder habe ich den Baustein nicht verstanden?

        4. Verbesserung der Regelungsgüte
        Im Post #20 hast du in den Kommentaren erwähnt, dass du den PV Überschuss nimmst und ihn mit 100 subtrahierst.
        Kannst du mir sagen an welcher Stelle in der Batteriesteuerung du diese Formel eingefügt hast?

        Allgemein: Ist der Sensorwert "AC Power" beim Batterie-Laden in deiner Config negativ?

        Falls Ihr Updates oder gar eigene Loxone Regelungs-Konfigs über ModBus TCP für den Marstek Venus E 3.0 C habt, würde ich mich über einen Austausch freuen.

        Viele Grüße
        Andreas





        Zuletzt geändert von bafische; In den letzten 4 Wochen.

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        • Gargamel
          MS Profi
          • 16.12.2018
          • 767

          #35
          Hallo Andreas,
          ich versuche mal die Fragen zu beantworten. Muss vorab erwähnen das ich inzwischen noch ein paar kleinigkeiten geändert habe.

          1. richtig, hier habe ich nicht mehr <100 und >100 sondern überall 0, sprich <0 und >0
          - der Impulsgeber dient dazu das der Modus nicht ständig zwischen Laden und Entladen switcht. Hier habe ich ON 30 und off 5

          2. richtig, hier ist die Formel I1*(-1) damit das vorzeichen geändert wird
          - ab 85% soll der Akku die restlichen 15% nur noch mit 800 Watt laden, das dient der Schonung des Akkus damit er nicht mit Volllast das Ende erreicht. Der Minutenimpuls dient hier auch wieder damit nicht jede kleine Änderung übergeben wird.

          3. stimmt natürlich, hier muss Noch Netz/Bezug an I1. Diesen habe ich vorher noch mit AC Power addiert.


          Anbei nochmal ein Screenshot der aktuellen Config. Läuft soweit sehr gut
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          • bafische
            bafische kommentierte
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            Hallo Gargamel,

            danke für die Erklärungen, klingt sehr plausibel.
            Würdest du noch die Bedatung der 3 Status-Bausteine posten, hier würde mich vor allem die (einstellbare) 100% Begrenzung am Marstek-Modus interessieren.
            Ich habe übrigens als Eingang "I1" am Marstek-Modus Baustein für die Umschaltung der Lade-Modi die Summe aus Netzbezug und AC_Power verknüpft. Damit fallen ein Großteil der Umschaltungen weg.
            Ich versuche aktuell mit einer Glättung des Netzbezuges die Umschaltungen in den Griff zu bekommen, alternativ zu deinem Weg mit der Taktung der Befehle.
            Sobald ich einige Tage Erfahrung habe, kann ich meine Erfahrungen hier gern teilen.

            Viele Grüße
            Andreas
            Zuletzt geändert von bafische; In den letzten 4 Wochen.
        • aderendhülse
          LoxBus Spammer
          • 24.09.2015
          • 258

          #36
          Hallo zusammen,

          ich klinke mich hier mal ein: Bei mir ist das IR-Auge meines Zweirichtungszählers bereits mit einem Loxone IR-Interface belegt. Und dort kommt doch das "Smart Meter" von dem Marstek-Speicher dran, damit der weiß, wann er laden soll, oder?

          Verstehe ich das richtig: Der Speicher ist über das LAN Kabel an einem Switch/Router etc angeschlossen an dem auch der Miniserver hängt. Dann konfiguriert man den Speicher als Modbus TCP Server und schon kann er mit dem Miniserver kommunizieren. Man kann also Daten lesen und dem Ding auch sagen ob es laden soll oder nicht. Korrekt? Ich brauche also nur den Speicher und ein Netzwerkkabel...?
          Zuletzt geändert von aderendhülse; In den letzten 2 Wochen.

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          • telefonjoker
            telefonjoker kommentierte
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            ja so ist es!
        • aderendhülse
          LoxBus Spammer
          • 24.09.2015
          • 258

          #37
          Guten Morgen. Will den Speicher auch bei einem Nachbarn installieren der kein Loxone-System hat. Welche Smart Meter sind kompatibel zum Speicher und können auf das Infrarot-Auge des Zweirichtungszählers montiert werden? Ich möchte ungern im Verteilerschrank herumfummeln und einen Hutschienenzähler einbauen...

          Kommentar

          • aderendhülse
            LoxBus Spammer
            • 24.09.2015
            • 258

            #38
            Hallo zusammen.
            Mein Marstek Speicher wurde soeben geliefert. Wie genau seid ihr bei der Einbindung in Loxone vorgegangen? Könntet ihr mir die Schritte kurz zusammenfassen?

            1) LAN Kabel und SchuKo Steckdose verbinden
            2) Was muss ich über die App einstellen und was hat es mit dieser speziellen Software-Version über den Marstek zutun?
            3) Gargamel: Kannst du mir vielleicht deine aktuelle Config zur Verfügung stellen, damit ich dieser direkt einbinden kann?

            Vielen Dank an euch, bin gespannt ob ich das auch ans Laufen bekomme :-)
            Zuletzt geändert von aderendhülse; vor 6 Tagen.

            Kommentar

            • PeterChrisben
              LoxBus Spammer
              • 11.11.2015
              • 362

              #39
              Zum Thema Ersteinrichtung:
              Nix anschließen, nur einschalten.
              per App mit Bluetooth verbinden (keine Wlan-Verbindung herstellen) und Einrichtung der App folgen und Updates installieren.
              Wenn das alles passiert ist, Netzwerkkabel dran und Schuko-Stecker stecken.
              Fertig.
              Den Rest gibt’s hier zu lesen, ne Vorlage für die Modbus-Register findest in einem Beitrag von mir.

              Gruß,
              Peter

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