ich habe die letzten Tage ebenfalls meine VENUS E 3.0 in Betrieb genommen und ne Menge schmalz verbrannt um diese in mein bestehendes System (für mich) vernünftig einzubinden. Schon einmal vielen Dank für die ganzen Posts, Lösungen und Anregungen, die hier geteilt wurden.
Kurz zu meinem PV-System:
Ich habe ein E3DC Hauskraftwerk. Der Speicher dort lädt und entlädt selbständig und ich habe "direkt" keine Möglichkeit diesen zu regeln / steuern. Das möchte ich ehrlich gesagt auch gar nicht, da der Speicher das selbst schnell und genau erledigt.
Ich benutze für meinen speziellen Fall den Enegergiemanger-Baustein rein zum LADEN des Marstek-Speichers.
Ich habe im Energiemanger noch zwei elektrische Fussbodenheizungen und die Wallbox eingebunden, die haben hiermit aber nix zu tun.
Für meinen Fall habe ich im Energiemanager an den Eingängen für den SOC und die Lade-/Entladeleistung meinen E3DC-Speicher verknüpft.
Im Energiemanager kann ich angeben, wie weit der SOC des E3DC geladen werden soll, bis die Leistung an den Marstek-Speicher ( oder ggf. andere Verbraucher) abgeben werden soll.
Zusätzlich habe ich aber auch die Möglichkeit, einen definierten Wert an den Eingang "O - Offset Grid Power" zu geben, um den E3DC weiterhin mit diesem definierten Wert zu laden. Das Regelt der Energiemanger sehr genau mit der Leistung der anderen Verbraucher, also in meinem Fall mit der Ladeleistung des Marstek-Speichers.
Das heißt als Beispiel:
Der MinSOC des E3DC soll 50% sein und "O - Offset Grid Power" steht auf -1,5 (kW).
Wir Produzieren 3000 Watt mit der PV-Anlage und haben 2500 Watt "Überschuss". Dieser "Überschuss" lädt bis zum erreichen des 50 % SOC mit 2500 Watt meinen E3DC-Speicher. Das hat mein Speicher automatisch geregelt. Der Energiemanger war eigentlich bis dahin untätig.
Nun erreicht der SOC die 50% und der Energiemanager gibt 1000 Watt am Ausgang für den Marstek raus. Warum 1000 W? Weil 1,5 kW (1500 W / Offset Grid Power) für den E3DC "reserviert" werden. Und das Regelt der Energiemanger mit der Ladeleistung des Marstek. Das funktioniert in meinem Fall richtig gut.
Das Entladen ist eine komplett andere Geschichte und diese hat mir persönlich eine menge Kopfzerbrechen bereitet. Das Thema ist noch einmal um einiges Komplexer und hat nur mit ausprobieren bei mir funktioniert.
Sollte jemand ebenfalls einen E3DC in Kombination der VENUS E 3.0 betreiben wollen, kann er sich gerne melden, dann können wir uns gerne austauschen.
Das hier zu Posten oder zu beschreiben sprengt alles.
Angehängt habe ich meine MODBUS-Vorlage für die Register der Marstek Venus 3.0, die ich aktuell benutze.
Eventuell hilft es ja jemanden als Anregung für seine Integration des Speichers.
Gruß,
Peter
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