Marstek Venus E3.0 auslesen

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  • chgru
    Extension Master
    • 01.09.2015
    • 148

    #76
    Kann man zwei Marstek Venus E3 mit einem Shelly Pro 3EM auf zwei Phasen betreiben, oder wird ein zweiter Shelly benötigt.

    Kommentar

    • dj82atwork
      Smart Home'r
      • 14.12.2019
      • 64

      #77
      Zitat von PeterChrisben
      Moin Zusammen,
      ich habe die letzten Tage ebenfalls meine VENUS E 3.0 in Betrieb genommen und ne Menge schmalz verbrannt um diese in mein bestehendes System (für mich) vernünftig einzubinden. Schon einmal vielen Dank für die ganzen Posts, Lösungen und Anregungen, die hier geteilt wurden.

      Kurz zu meinem PV-System:
      Ich habe ein E3DC Hauskraftwerk. Der Speicher dort lädt und entlädt selbständig und ich habe "direkt" keine Möglichkeit diesen zu regeln / steuern. Das möchte ich ehrlich gesagt auch gar nicht, da der Speicher das selbst schnell und genau erledigt.

      Ich benutze für meinen speziellen Fall den Enegergiemanger-Baustein rein zum LADEN des Marstek-Speichers.
      Ich habe im Energiemanger noch zwei elektrische Fussbodenheizungen und die Wallbox eingebunden, die haben hiermit aber nix zu tun.

      Für meinen Fall habe ich im Energiemanager an den Eingängen für den SOC und die Lade-/Entladeleistung meinen E3DC-Speicher verknüpft.
      Im Energiemanager kann ich angeben, wie weit der SOC des E3DC geladen werden soll, bis die Leistung an den Marstek-Speicher ( oder ggf. andere Verbraucher) abgeben werden soll.
      Zusätzlich habe ich aber auch die Möglichkeit, einen definierten Wert an den Eingang "O - Offset Grid Power" zu geben, um den E3DC weiterhin mit diesem definierten Wert zu laden. Das Regelt der Energiemanger sehr genau mit der Leistung der anderen Verbraucher, also in meinem Fall mit der Ladeleistung des Marstek-Speichers.

      Das heißt als Beispiel:
      Der MinSOC des E3DC soll 50% sein und "O - Offset Grid Power" steht auf -1,5 (kW).
      Wir Produzieren 3000 Watt mit der PV-Anlage und haben 2500 Watt "Überschuss". Dieser "Überschuss" lädt bis zum erreichen des 50 % SOC mit 2500 Watt meinen E3DC-Speicher. Das hat mein Speicher automatisch geregelt. Der Energiemanger war eigentlich bis dahin untätig.
      Nun erreicht der SOC die 50% und der Energiemanager gibt 1000 Watt am Ausgang für den Marstek raus. Warum 1000 W? Weil 1,5 kW (1500 W / Offset Grid Power) für den E3DC "reserviert" werden. Und das Regelt der Energiemanger mit der Ladeleistung des Marstek. Das funktioniert in meinem Fall richtig gut.

      Das Entladen ist eine komplett andere Geschichte und diese hat mir persönlich eine menge Kopfzerbrechen bereitet. Das Thema ist noch einmal um einiges Komplexer und hat nur mit ausprobieren bei mir funktioniert.
      Sollte jemand ebenfalls einen E3DC in Kombination der VENUS E 3.0 betreiben wollen, kann er sich gerne melden, dann können wir uns gerne austauschen.
      Das hier zu Posten oder zu beschreiben sprengt alles.

      Angehängt habe ich meine MODBUS-Vorlage für die Register der Marstek Venus 3.0, die ich aktuell benutze.

      Eventuell hilft es ja jemanden als Anregung für seine Integration des Speichers.

      Gruß,
      Peter

      Hi @peterchrisben,

      ich habe eine ähnliche Konstellation. Mein Marstek kommt am Mittwoch. In den letzten Tage habe ich die KI bemüht und das ist der aktuelle Stand. Ich vermute da kann man wirklich eine Wissenschaft draus machen.

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: ChatGPT Image 11. Juli 2026, 07_45_29.png
Ansichten: 97
Größe: 1,66 MB
ID: 487914


      VG
      Rene

      Kommentar

      • PeterChrisben
        LoxBus Spammer
        • 11.11.2015
        • 371

        #78
        Moin Rene, ganz so schlimm wie bei deinem Ki-Bild ist es dann noch nicht.
        Den E3/DC musst nicht wirklich „Beachtung“
        schenken, da er ja selbständig lädt und entlädt.
        Ich benutze den Energiemanager und Regel den E3/DC Speicher über die SOC und Minimum-Ladeleisung die man am Energiemanager angeben kann. Die restliche Energie wird dann an die Venus E3 verteilt.
        Das hatte ich bis vor
        kurzem so gelöst, das ich beide Venus E im Energiemanager angelegt hatte.
        Das war mir aber am Ende zu träge und ich wollte ne Möglichkeit haben, das beide annähernd die gleichen Zyklen haben.
        Das habe ich dann so gelöst, das ich mir ne eigene Logik hinter dem Energiemanager gebaut habe, die mir die zur Verfügung gestellte Leistung auf meine zwei Venus E verteilt oder eben auch nicht, sofern die PV-Prognose nicht so doll ist.


        Dazu habe ich mir noch paar kleine Überwachungen gebastelt, die checken ob ein Akku einen anderen lädt oder gerade viel Überschuss da ist, dann wird ne Neuberechnung des EM ausgelöst.
        Das wichtigste ist, das die Marstek etwas Träger reagieren als der E3/DC.

        Habe da viel gebastelt, jetzt ist die richtige Zeit dafür.

        Bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

        Gruss,
        Peter

        Kommentar


        • dj82atwork
          dj82atwork kommentierte
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          Hi PeterChrisben,

          ich experimentiere gerade auch ein bisschen und versuche Laden und Entladen des E3DC zu sperren. Das funktioniert aber nur so semi!
          Dürfte ich evtl einen Blick in deine Logik werfen? Wäre super toll.

          VG
          Rene
      • nessel
        Dumb Home'r
        • 14.06.2023
        • 19

        #79
        Hat es jemand geschafft, den Speicher unter 12 % SOC zu entladen? Gibt es dafür ein Register oder ist die 12% Grenze fest in der Firmware hinterlegt? Einziges Register was ich passend finden kann ist 44001 Discharging Cutoff?

        Edit: 44001 scheint für die 3.0 nicht zu funktionieren.
        Zuletzt geändert von nessel; vor 9 Stunden.

        Kommentar

        • BBenda
          Extension Master
          • 06.01.2023
          • 157

          #80
          12% ist das Limit. Laut technischer Doku auch so beschrieben

          Kommentar

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