Neue Hardware Miniserver mit Tree / KNX Extension / ...
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Hier möchte ich mal eine Lanze für Loxone brechen.
Der Miniserver ist von der Hardware ein doch relativ begrenztes System, welches gerade bezüglich Prozessorleistung, RAM und internem Flash für heutige Zeiten nicht gerade üppig ist.
Loxone hat nun in den vergangenen Jahren immer wieder den Spagat geschafft neue/zusätzliche Funktionen zu implementieren und gleichzeitig ein Mindestmaß an Resourcen für die UserConfig frei zu halten und dabei immer noch kompatibel mit bestehenden Installationen zu sein.
Das dies nicht immer zu 100% umgesetzt werden konnte, sieht man m.M. nach seit ein paar Versionen, wo bisher Configs die 100% an der Grenze gelaufen sind dann die eine oder andere Schwierigkeit machten.
Ich persönlich glaube, daß die Loxone Entwickler für neue Versionen mittlerweile schon wirklich auf Kleinigkeiten achten müßen, damit die Resourcen der Gen1 noch ausreichen.
Große Sprünge wie zusätzliche komplette neue Libs, oder das Umstellen auf eine komplette andere Lib (um z.B. IPv6 zu haben) könnte hier echt ein Problem darstellen.
Man muß sich ja auch im klaren sein, daß zig tausende Installtionen gegebenfalls davon betroffen sind und man die Zuverlässigkeit nicht gefährde kann.
Ich persönlich habe also vollstes Verständnis dafür diesbezüglich keine gorßen Sprünge mehr zu vollführen und so etwas besser auf eine neue Hardware verschiebt auf welcher das von Grundauf vorgesehen werden kann.
Zuletzt geändert von Labmaster; 27.11.2019, 08:52. -
Wie gesagt, alternativlose Abschottungspolitik. Es gibt von Loxone nunmal viele Komponenten nicht, die es für KNX gibt. Inselpolitik.
Zielt auf den dummen Häuselbauer ab, der sich nicht mit der Technik beschäftigen will.Einen Kommentar schreiben:
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Nimm einen alten Miniserver für die KNX-Kommunikation und einen neuen für deine Logik. Der alte Miniserver wird ja weiter verkauft und ist nicht auf 500GAs beschränkt. Alternativ kann man auch mit dem neuen Miniserver KNX über UDP an einem KNX-Gateway machen. Ja ich weiß: Es ist alles nicht das, was wir uns wünschen. Aber letztendlich ist Loxone natürlich eine wirtschaftendes Unternehmen. -
Ich hab nur klargestellt, dass diese Angabe nichts über die tatsächliche Leistung aussagt. Und oben gab‘s ja schon „Beschwerden“ darüber. -
Zum Thema KNX Extension und 500GA Beschränkung,
wird hier immer wieder von "Geiz" gesprochen die KNX User anscheinend haben, weil ansonsten würden sie ja gleich direkt Loxone Geräte statt KNX Geräte kaufen, NEIN !!!!
Das kann ich für meinen Fall nicht so stehen lassen.
Ich persönlich möchte immer das "BESTE" bzw. daß was dem im Gesamten am nächsten kommt.
Diesbezüglich war Loxone mit dem Miniserver und der zugehörogen Software Infrastruktur definitiv ganz weit vorne, kann jedoch mit der Hardware (Details und Qualität) überhaupt und in keinster Weise mit z.B. vielen KNX Herstellern mithalten.
Logische Konsequenz: ich habe versucht beide Welten und deren Vorteilen miteinander zu vereinen.
Mittlerweile stehe ich nun jedoch mit der Auslastung des ersten Miniservers (Gen1) schon gut an, bin aber erst geschätzt bei ca. 1/3 der Entgültigen Implementierungen.
Im Endausbau würde ich also geschätzt auf 3 Miniserver (Gen1) kommen, da mir trotz großem Verteiler hierfür der Platz knapp wird, hatte ich gehoft durch Warten auf den neue MS Gen2 das Problem elegant lösen zu können.
Jetzt stehe ich jedoch vor anderen Problemen:
1. Ich würde wohl (nach bisherigen Infos) immer noch mehr wie einen MS Gen2 benötigen
2. die externe KNX Extension für den MS Gen2 unterstützt nur 500GA's
Selbst wenn ich nun die Limitierung der 500GA's durch mehrere KNX Extensions aufheben kann, dann muß ich für diese trotzdem noch Platz im Verteiler haben, jede einzelnen benötigt Strom (geht mir total gegen den Strich, da ich ein mW Fuchser bin) und belastet den KNX Bus mit einem weiteren Teilnehmer.
Bei mir werden es im Endausbau ca. an die 3000GAs werden, welche da ran müßen, was demnach 6 KNX Extension entsprechen würde, WTF !!!, wo soll ich die hinbauen.Zuletzt geändert von Labmaster; 27.11.2019, 08:42.Einen Kommentar schreiben:
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So wie die KNX Schnittstelle bisher im MS Gen1 vorhanden war, muß Loxone da gar nix an die KNX.or zahlen.
Aktuell (von den bisher vorhandenen Infos) gehe ich davon aus, daß man bei der KNX Extension bezüglich der KNX Unterstützung hier auch keinen Unterschied macht, die KNX Extension also (ausser der 500GA Einschränkung) sich genauso verhält und implementiert ist wie die KNX Schnittstelle des MS Gen1.
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Ich gebe dir recht. SSL alleine ist nicht das mittel der Wahl. Allerdings kann der Miniserver jetzt ja auch endlich richtiges IP. Im Mobilfunknetz der Telekom, kann ich mir eine feste v6 Adresse als Option für ein halbes Jahr buchen. Mit einer entsprechenden Regel auf meiner Firewall könnte ich gewährleisten, dass nur "meine" v6 Adressen auf den Miniserver per SSL zugreifen können. Damit ist die Sache wesentlich sicherer. -
Benjamin Jobst Da bin ich bei Dir, Verbesserung JA aber von vorne wäre elleganter gewesen, vorallem für den Endkunden.
Eine "verplompte" Blende würde dann aber nichts bringen, wenn man die SD Karte "schützen" möchte. --> hismastersvoice -
Ich denke das es nicht immer gewollt ist das jeder sofort an die Karte kann.
Im Einfamilienhaus ist das ja einfach machbar. Bein anderen können ggf. mehere Menschen an den Schrank. Nur mal so ne Vermutung da ich auch keine andere Erklärung habe.
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Benjamin Jobst Daran habe ich noch gar nicht gedacht, so kann zentrale Infrastruktur (wie Wetterstation) von mehreren Wohnungs-Miniservern verwendet werden. Aber das reine verbinden der Tree Infrastruktur reicht doch nicht oder, in der Config habe ich etwas von Aus- und Eingängen gesehen wenn man die Tree Intercomm. einschaltet, braucht also doch wieder einen "Master Server". Aber wird sich zeigen sobald das mal jemand probiert oder eine Doku verfügbar ist. -
Diese Funktion ist für uns extrem wichtig - wir planen derzeit einige MFH mit einem Loxone-System je Wohnung. Da der Kunde ja über die App drauf zugreifen können soll, müssen sie im jeweiligen Wohnungs-Netzwerk hängen, was das Master-Gateway-Prinzip ausschließt.
Für eine zentrale Kommunikation (Wetterstation, Energiemanagement etc.) haben wir bisher mit einem KNX geplant, das alle MS untereinander verbindet - durch den neuen Miniserver kann (und mangels KNX-Schnittstelle wohl auch wird...) es auch der Tree sein. -
Der Vorteil den ich sehe ist, dass man ETWAS leichter an die SD ran kommt, da sie nicht mehr an der Seite durch andere Hardware verdeckt wird.
Nur warum man das nicht wie viele andere direkt von oben macht, dass der User das auch hinbekommt, ohne die Abdeckung des Verteilers abzunehmen, ist mir schleierhaft...
Wir hinterlegen aus...Gründen...beim Kunden immer eine Ersatz-Karte mit einer von uns erstellten Sicherung zum Zeitpunkt der Übergabe. Dann hat der Kunde beim Ausfall zumindest noch die aktuelle Programmierung, wenn auch nicht die anderen im laufenden Betrieb erstellten Daten. -
War das "Signalwort" - SCHEINBAR - nicht genug ;-) Echte Werte wird man erst mit einem echten Miniserver bekommen. Der Wert war rein durch Konvertierung des MS1 auf den MS2 in der Config. -
"...wenn die Infrastruktur Ihres Kunden IPv6 unterstützen muss..." Naja, nach einem kurzen ernüchternden check unterstützt auch die Infrastruktur des Herstellers IPv6 nicht ;-) (weather.loxone.com)
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